18. April 2010

18.04.2010 im Jura.......




Heute war endlich mal wieder Jura angesagt und nach dem Zmorge machte ich mich auf, um auf die obere Wengi zu fahren. Oben angekommen sah das mit dem Aufwind allerdings nicht ganz so gut aus und meist wehte der Wind seitlich aus West und wenn's ganz schlimm kam, sogar ziemlich zügig aus Nordwest. Dazu überzog sich der Himmel immer wie mehr mit Wolken und es wurde irgendwie ungemütlich. Dann war erst mal eine Weile "Parawaiting" angesagt, welches wie üblich in solchen Situationen mit ausgiebigen "Fachgesprächen" unter Fliegern überbrückt wurde........ ;-)))

Lange sah es so aus, dass man fast schon hätte zu Fuss wieder runter laufen müssen, als dann doch nochmal die Sonne zum Vorschein kam und sich ein kleines Startfenster öffnete. Vor mir startete dann der Heiri und auch ich zog kurz danach meinen Sigma 7 auf und flog ihm hinterher. Erstaunlicherweise ging's dann trotz des zügigen Westwindes ganz gut und wir konnten kurz irgendwo auf 1600 aufdrehen. Ich dachte mir einen Moment lang noch, dass ich bis unter die dunklen Wolken aufdrehen und es mit Hilfe des Westwindes so problemlos nach Hause in Olten schaffen könnte..........
Über uns wurden die Wolken allerdings immer dunkler und wir trauten der Sache nicht so ganz. So gingen wir dann vorsichtigerweise, wie schon ein paar andere vor uns, schon bald wieder landen. Allerdings waren wir wohl etwas zu vorsichtig und im Nachhinein (nachher ist man sowieso immer schlauer......) mussten wir feststellen, dass es problemlos wohl noch lange gegangen wäre und man einen Flug in Richtung Heimat hätte wagen können. Aber immerhin hatten wir, obwohl das vor dem Start noch überhaupt nicht danach aussah und wir allerhöchstens mit einem kurzen Abgleiter rechneten, doch noch kurz einen schönen Flug.
Selbstverständlich musste diese Angelegenheit danach beim Landebier noch ausgiebig besprochen werden und so fand auch dieser Flugtag sein würdiges Ende....... :-)))

17.04.2010......



"Streckenflugwetter sei am Wochenende angesagt", meinte mein Fliegerkumpel Bregi diese Woche und auf sein Wort hin hab ich meinen Krempel schon am Freitag Abend bereitgestellt und war gerüstet....... ;-))
Nach dem Wetterstudium am Samstag Morgen sah es dann allerdings so aus, als dass die Bise blasen würde. Für den Jura waren 20 Knoten aus ca. 90° angesagt und so entschloss ich mich, anhand des Wetters halt doch wieder an die Büelen zu fahren. Na ja, war ein bisschen bockig dieses Mal, aber immerhin ging's gleich vom Start weg ordentlich hoch. Ich flog dann mal rüber zum Gummen und von dort aus über das Tal an den Wellenberg. Dort ging's dann nochmal mit sattem Steigen auf 1400 und anschliessend flog ich wieder an die Büelen zurück. Nochmals kurz die Höhe des Startplatzes geholt und nach einer Stunde Flug hatte ich genug von diesen etwas bockigen Verhältnissen und ging landen.

Unten am Landeplatz waren dann schon die "üblichen Verdächtigen" wieder anwesend und man beschloss, zusammen noch auf den Niederbauen in Emmetten zu fahren. Das hätte ich mir allerdings echt schenken können. Mehr als ein Abgleiter lag nicht drinn und der Startplatz oben präsentierte sich in etwa so, als wäre der Schnee dort allerhöchstens einen Tag davor weggeschmolzen....... :-((
Na ja, immerhin ist's geflogen an diesem Tag und dieser wurde im "Schlüssel" bei einem Landebier (für die einten auch mit zwei oder drei) beendet....... :-))

11. April 2010

Herlisberg bei Bise am 11.04.2010






Eigentlich war ich der Meinung, dass Heute gemäss den Wetterprognosen schlechtes Wetter sein sollte. Dem war aber nicht so und schon beim Aufstehen merkte ich, dass draussen der schönste Sonnenschein herrschte. Zuerst mal gemütlich "gezmörgelet" und nach dem Wetterstudium im Internet war klar, dass Heute wohl am schlausten ist, an den Bisenhang zu fahren..... :-))

So ging's dann auch nicht mehr lange und ich stand am Herlisberg über dem Baldeggersee gut eingepackt und die dicken Handschuhe montiert startbereit am Startplatz oben. Der erste Versuch ging schon mal in die Hose, ich wurde gleich mal etwas unsanft über den Acker gezogen und danach sahen meine Impress Gurtzeug und meine Kleider nicht mehr ganz so frisch aus........ :-((
Beim zweiten Versuch dann klappte es und der Start verlief reibungslos. Zuerst fand ich den Einstieg nicht so recht und erst nach etwas intensiver Suche erwischte ich den richtigen Lift mit etwa 4m/s Steigen nach oben. In diesem kurbelte ich zusammen mit einem brandneuen Ozone R10 erst mal auf etwa 1000 m ü. M. Der R10 machte sich schon bald auf dem Weg Richtung Norden zum Hallwilersee und ich hab ihn nicht wieder gesehen. Währenddessen genoss ich auf dieser Höhe etwas die Aussicht, liess mich vom Wind etwas treiben und landete etwa nach einer Stunde Flug wieder am Startplatz oben ein....... :-)))